Multiple Sklerose

Stammzellbehandlung für MS

Seit dem Jahr 2005 hat Beike über 200 MS-Patienten mit Stammzellen behandelt. Dies umfasste folgende Verlaufsformen:

- Schubförmig remittierende MS

- Sekundär progrediente MS

- Progressiv-schubförmige MS

- Primär progrediente MS

Die Krankheitssymptome reichten dabei von Gleichgewichtsstörungen über Artikulationsschwierigkeiten und Sehstörungen bis hin zu Müdigkeit und muskulären Schwächen.

Die meisten von Beike Biotech behandelten MS Patienten, machten erkennbare Fortschritte in den folgenden Bereichen: Gesteigerte Muskelkraft, verringerte Muskelverspannungen, verbesserte Schluckfähigkeit, verbesserte Sehkraft, wiedererlangte motorische Fähigkeiten.

Da MS eine progressive Krankheit ist, ist zu berücksichtigen, dass das Intervall zwischen der Behandlung und dem Zeitpunkt, an dem die erreichten Verbesserungen wieder zurückgehen, variieren kann. Teilweise ist es kürzer als ein Jahr, u.U. treten auch nur minimale bis keine Verbesserungen ein. Vor diesem Hintergrund ist es zu empfehlen, dass Patienten mit einer realistischen Erwartungshaltung in die Behandlung gehen. Patienten, die sich einer zweiten oder dritten Behandlung unterzogen haben, berichten uns, dass sie dadurch einen zum Behandlungserfolg der ersten Behandlung vergleichbaren Zustand erreichen konnten.

 

Studien

Fallstudie einer 30jährigen MS-Patientin die 2010 behandelt wurde. Die angewandte Methodik entspricht dem aktuellen Behandlungsprotokoll, so dass diese Fallstudie einen guten Überblick über die Behandlung gibt.

Multiple Sklerose Fallstudie, Australien, Weiblich, 30 Jahre flag pdf

Multiple Sklerose Studie, Zeitraum 2006-2009, 36 Patienten flag pdf

 

MS-Spezifische Videos (auf Englisch) finden Sie hier.

Neben den übersetzen Berichten (nachfolgend) finden Sie weitere Erfahrungsberichte (auf Englisch) hier.

 

Behandlungsbericht Cristian Nasaudean

Rumänien, 37 Jahre

 
Wir danken Cristian dafür, dass er uns an seinen Erlebnissen mit der Stammzellbehandlung in China und den weiteren Entwicklungen nach seiner Rückkehr teilhaben lässt. Klicken Sie hier oder auf das Bild, um sich Cris' Video bei Vimeo anzusehen. 
 
cris 

Medizinische Geschichte

"Die ersten Anzeichen, dass ich medizinische Hilfe benötigen würde, hatte ich 2001, als ich drei Wochen lang unter Schwindelgefühlen und Übelkeit litt. Nachdem ich beim Arzt war und wir der Sache tiefer und tiefer auf den Grund gegangen waren, wurde per Kernspintomographie herausgefunden, dass ich eine demyelinisierende Wunde im Gehirn hatte. Mein Arzt konnte andere demyelinisierende Krankheiten ausschließen, so dass er zum Schluss kam, dass ich höchstwahrscheinlich an Multipler Sklerose erkrankt war. Ich lachte darüber, konnte nicht glauben, dass das wirklich passierte." 


"Zwei Jahre später, in denen ich der Krankheit 'nicht eine Chance' gegeben hatte, fiel es mir immer schwerer zu laufen. Ich ging wieder zum Arzt, ein neuerliche kernspintomographische Aufnahme zeigte, dass mittlerweile mehrere Wunden, auch spinale, entstanden waren. Es wurde sekundär progrediente Multiple Sklerose diagnostiziert, da ich keine Symptome für schubförmig remittierende MS zeigte." 

Weiterlesen: Behandlungsbericht Cristian Nasaudean

   

Sandra Lee lässt MS in China behandeln

Quelle: The News Star

Carol Booth, Songtexterin aus Monroe (Louisiana, USA), berichtet, dass ihre Tochter Sandy Albritton Lee an Multiple Sklerose leidet und nun auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Lee hat zwei Kinder, Charlotte (12) und Brian (5). Lee, die ist aus Farmerville stammt und ihren Abschluss an der Louisiana Tech University gemacht hat, wird im Juli nach China reisen, um sich einer 40tägigen Behandlung zu unterziehen, die in den USA bislang nicht möglich ist.

Die Familie hat ein Spendenkonto eingerichtet, um damit die hohen Kosten von Behandlung und Anschlussbehandlung bezahlen zu können, die auf ca. 50.000 US-Dollar geschätzt werden. Lees Behandlung wird mit nicht-embryonalen Stammzellen erfolgen, da die Stammzellen aus Nabelschnurblut gewonnen werden.

Spenden können bei der Marion State Bank geleistet werden für den "Sandy Albritton Lee Medical Donation Fund".

   

Behandlungsbericht Mitzi Sprague

 


Land: USA

Alter: 36 Jahre

Stem Cells China möchte Litzi dafür danken, dass sie für uns ihren eigenen Behandlungsbericht geschrieben hat! Wir haben mit ihr gesprochen, aber empfanden danach, dass sie es besser erzählen kann…

Krankheit:
Schubförmig remittierende Multiple Sklerose (MS), diagnostiziert im Jahr 1998;
Sekundär progrediente MS, diagnostiziert im Jahr 2007

Behandlungsgrund:
Der Grund, warum ich kam, war, dass ich mit 36 Jahren Chemotherapie bekam obwohl ich keinen Krebs hatte. Ich musste mit einem Gehstock laufen und die Gesichter der anderen Leute, die mich anguckten sahen aus, als ob sie sich wunderten, was mit mir nicht in Ordnung war. Jetzt laufe ich selbstbewusst, alleine, und schaue Menschen ins Gesicht, die dann zurücklächeln. 

Weiterlesen: Behandlungsbericht Mitzi Sprague

   

Multiple Sklerose durch körpereigene Stammzellen umgekehrt

Quelle: Bloomberg

Von Rob Waters

29. Januar (Bloomberg) -- In einer Studie wurde nun erstmals gezeigt, dass sich die Erkrankung an Multipler Sklerose durch Nutzung der körpereigenen Stammzellen umkehren lässt, wenn diese zum "Reset" des nicht mehr richtig funktionierenden Immunsystems verwendet werden. 

Alle 21 Patienten einer Studie an der Northwestern University in Chicago litten an der schubweise remittierenden Form der Krankheit. Durchschnittlich drei Jahre nach ihrer Behandlung hatten sich die Symptome bei 17 Patienten verbessert, 16 erlebten keinen neuerlichen Rückfall und keiner hatte eine Verschlechterung erlebt, wie die Studie herausfand.

“Das ist die erste Studie, die eine Möglichkeit zeigt die Einschränkungen durch MS umzukehren", sagt Richard Burt, Professor für Immuntherapie an der Northwestern und führender Autor der Studie, die heute in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht wurde. "Bei einigen sind alle Symptome verschwunden."

Bei einer Erkrankung an Multipler Sklerose greifen die Immunzellen des Patienten das zentrale Nervensystem an, was sich negativ auf Sehvermögen, Koordination, Körpergleichgewicht und kognitive Fähigkeiten auswirkt.  

Die überwiegende Mehrheit der MS-Patienten erkranken zuerst an der schubweise remittierenden Form, ehe es sich in den Folgejahren bei einigen zur sekundär progredienten Form ausweitet. An der Studie nahmen nur Patienten teil, bei denen die Schübe auch nach der Behandlung mit proteinbasierten Medikamenten wie Interferon anhielten.

Patienten wurden die hämatopoietischen, blutbildenden Stammzellen entnommen, ehe die Immunzellen des Knochenmarks durch die Medikamente der Chemotherapie zerstört wurden. Anschließend wurden die Stammzellen injiziert, um das Knochenmark neu auszubilden.

 

Abgedunkeltes Sehvermögen

Einer der Patienten war Edwin McClure, der mittlerweile 24 Jahre als ist und gerade an der Virgina Commonwealth University in Richmond seinen Abschluss in Marketing gemacht hat. In seinem letzten High School-Jahr 2002 wurde bei ihm Multiple Sklerose diagnostiziert, nachdem sein Sehvermögen sich dramatisch verschlechtert hatte.

“Es war so, als ob jemand auf einmal das Licht abgedunkelt hätte", erzählte er uns gestern am Telefon. Er litt auch an Schwindel, schwachem Gleichgewicht und Müdigkeit, die ihn so müde machte, dass er jeden Tag nach der Schule drei Stunden schlafen musste.  

In den nächsten Jahren wurde McClure mit Steroiden und Interferon behandelt. Auch wenn diese seine Krankheit eine Zeit lang unter Kontrolle hatte, brachen seine Symptome plötzlich wieder aus und lösten neue Attacken aus.

McClure fuhr Ende 2005 nach Chicago, um an der einmonatigen Studie von Burt teilzunehmen, und hat seitdem keine Medikamente mehr benötigt.

 

‘Ein Segen’ 

“Es ist ein Segen", sagt er. "Meine Krankheit ist gestoppt." 

Auch der Prüfungsstress - ein Faktor, der dafür bekannt ist die Symptome Multipler Sklerose zu verstärken - hat nicht eine einzige Attacke ausgelöst, berichtet er. Sein Gleichgewicht hat sich verbessert und sein Sehvermögen hat nicht weiter abgenommen.

Forscher glauben, dass in den frühen Phasen der Erkrankung die Immunzellen die Nervenzellen angreifen. Dies zerstört das Myelin, das die Axone, die langen faserartigen Fortsätze einer Nervenzelle, umgibt.

“Die Forschung hat herausgefunden, dass es entscheidend ist die Krankheit früh zu stoppen, um die neurologische Degeneration und den Fortschritt der Krankheit zu stoppen.", sagte uns Patricia O'Looney, Vizepräsidentin für den Bereich biomedizinische Forschung bei der National MS Society, gestern im Telefoninterview.

In früheren Studien haben Burt und andere Wissenschaftler versucht, Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium mit Stammzellen des Knochenmark zu behandeln, was erfolglos blieb.

 

Unwirksamkeit bei fortgeschrittener Erkrankung

“Wenn Sie das gleiche bei weiter fortgeschrittenen Patienten versuchen, verbessern sich diese nicht", sagt er und vermutet, dass es daran liegt, dass die Immunzellen zu diesem Zeitpunkt bereits die Nervenzellen geschädigt haben.

O’Looney nennt die Ergebnisse von Burts Studie vielversprechend und hofft auf Wiederholung in einer größeren Studie, in der Burt die Stammzelltherapie mit den existierenden Methoden vergleichen will. Dafür sucht er aktuell 55 Patienten in den USA, Kanada und Brasilien.

Sollten die Ergebnisse sich bestätigen, "so denke ich, dass wir die Herangehensweise an diese Krankheit grundlegend ändern solten", sagt Burt.

Kontaktdaten des Reporters: Rob Waters in San Francisco, E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.  . 

   

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