Patienten, die für eine Stammzelltherapie nach Thailand reisen, erhalten nun auch ein nicht-invasives Verfahren, das bestimmte Bereiche des Gehirns und des Rückenmarks aktiviert. Untersuchungen haben gezeigt, dass damit Symptome von Depressionen, Angstzuständen, neurologischen Schmerzen, Schlaganfall, Rückenmarksverletzungen, Autismus und vielem mehr wirksam behandelt werden können.
Wie funktioniert es?
Dieses Verfahren ist als repetitive transkranielle Magnetstimulation (TMS) bekannt und ist sehr einfach sowie, wie oben erwähnt, nicht-invasiv. Während der Behandlung wird ein Magnetfeldgenerator oder eine „Spule” in der Nähe des Kopfes der behandelten Person platziert. Die Spule erzeugt mittels elektromagnetischer Induktion kleine elektrische Ströme in der Hirnregion direkt unter der Spule. Dieses elektrische Feld bewirkt eine Veränderung des Transmembranstroms des Neurons, was zur Depolarisation oder Hyperpolarisation des Neurons und zur Auslösung eines Aktionspotenzials führt.
Wie läuft die Behandlung ab?
Eine reguläre Behandlung mit transkranieller Magnetstimulation dauert etwa 45 Minuten, und angenommene Patienten erhalten sie regelmäßig während ihrer gesamten Therapie. Der Patient setzt sich einfach in eine bequeme Position, und die Spule wird über der Zielposition am Kopf angebracht. Unser medizinisches Team im Better Being Hospital hat bereits nach wenigen Sitzungen sehr positive Ergebnisse beobachtet, insbesondere bei der Schmerzkontrolle der Patienten.
Dieses Verfahren wird für Patienten mit neurologischen Erkrankungen empfohlen, jedoch sind nicht alle dieser Patienten dafür geeignet. Aus Sicherheitsgründen sind Patienten mit nicht entfernbaren Metallen im Kopf (mit Ausnahme von Zahnspangen oder Zahnfüllungen) oder innerhalb von 30 Zentimetern um die Spule von der Behandlung ausgeschlossen. Dazu gehören Geräte wie implantierte Stimulatoren, Elektroden zur Überwachung der Gehirnaktivität, Herzschrittmacher oder implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) sowie alle anderen Metallgeräte oder -gegenstände, die in oder nahe dem Kopf implantiert sind.
TMS-Forschung
Auch wenn dieses Verfahren für manche neu klingen mag, sind die Forschung und die Belege für seinen Einsatz keineswegs neu. In einer Arbeit konnte festgestellt werden, dass ausreichend signifikante Hinweise vorliegen, um mit Stufe A (gesicherte Wirksamkeit) die schmerzlindernde Wirkung der hochfrequenten TMS bei der Reduktion neurologischer Schmerzen sowie ihre antidepressive Wirkung zu akzeptieren, und mit Stufe B (wahrscheinliche Wirksamkeit) den Einsatz der niederfrequenten TMS bei chronischem motorischem Schlaganfall, neben weiteren Erkrankungen.
Ein weiterer wichtiger Forschungsbereich befasst sich mit den Auswirkungen der TMS auf Patienten mit Autismus. Die Ergebnisse einer Studie aus einer bedeutenden Veröffentlichung zeigten, dass TMS die exekutiven Funktionen bei Autismus-Spektrum-Störungen verbessert, was sich in der Normalisierung ereigniskorrelierter Potenzialantworten und der Verhaltensreaktionen während eines Tests der exekutiven Funktionen sowie in Verbesserungen bei klinischen Bewertungen zeigte. Dies ist besonders vielversprechend, da die Autismus-Spektrum-Störung derzeit keine bekannte Ursache und keine endgültige Behandlung hat.
Die transkranielle Magnetstimulation ist eine wertvolle Ergänzung unserer Behandlungsprotokolle für Autismus, Schlaganfall, Rückenmarksverletzungen, Schädel-Hirn-Trauma und alle weiteren neurologischen Erkrankungen. In Kombination mit unseren führenden adulten Stammzellen von Beike Biotechnology und dem Ansatz der funktionellen Medizin haben Patienten die besten Chancen, ihre Symptome zu bewältigen, ihre Lebensqualität zu verbessern und Ergebnisse zu erzielen.
Wenn Sie an einer Stammzelltherapie interessiert sind, kontaktieren Sie uns bitte unten für detaillierte Informationen und eine Beratung.
Forschungsquellen:
Evidenzbasierte Leitlinien zur therapeutischen Anwendung der repetitiven transkraniellen Magnetstimulation (TMS).
TMS-Neuromodulation verbessert elektrokortikale funktionelle Messwerte der Informationsverarbeitung und der Verhaltensreaktionen bei Autismus.