Zusammenfassung
| Diagnose | Geschlecht | Alter | Nationalität |
|---|---|---|---|
| Autismus | Männlich | 4 Jahre | Australien |
| Injektionen | Zelltyp | Behandlungsbeginn | Behandlungsende |
|---|---|---|---|
| 8 | UCMSC | 14. September 2022 | 1. Oktober 2022 |
Anamnese
Beim Patienten wurde im November 2021 eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS) Grad 3 diagnostiziert; erste Anzeichen einer Regression zeigten sich im Alter von etwa 20 Monaten. Seit der Diagnose nimmt er ab Mai 2021 an Sprach- und Ergotherapie teil, mit gewissen Fortschritten, aber anhaltenden Schwierigkeiten, insbesondere beim gemeinsamen Aufmerksamkeitsfokus. Er ist nicht sprechend und benötigt Unterstützung bei alltäglichen Verrichtungen wie Anziehen, Baden und Toilettengang.
Zustand bei Behandlungsbeginn
Der Patient zeigt mehrere ASS-bezogene Symptome, darunter fehlende verbale Kommunikation, Stimming-Verhalten, flüchtigen Blickkontakt und sensorisch suchende Tendenzen wie ständige Bewegung, Kauen, Spucken und Werfen von Gegenständen. Der gemeinsame Aufmerksamkeitsfokus fällt ihm schwer, was die Einbindung in therapeutische Aktivitäten erschwert. Er kann die Selbstversorgung nicht eigenständig bewältigen und trägt noch Windeln.
Behandlungsplan
Der Patient erhielt 8 Pakete aus Nabelschnurgewebe gewonnener Stammzellen (UCMSC) durch intravenöse (IV) Injektion und intrathekale Injektion per Lumbalpunktion (LP) nach dem unten stehenden Schema:
| Nummer | Datum | Zelltyp | Injektionsmethode | Nebenwirkungen |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 19. September 2022 | UCMSC | Intrathekale Injektion & Intravenöse Injektion | keine gemeldet |
| 2 | 22. September 2022 | UCMSC | Intrathekale Injektion & Intravenöse Injektion | keine gemeldet |
| 3 | 27. September 2022 | UCMSC | Intrathekale Injektion & Intravenöse Injektion | keine gemeldet |
| 4 | 30. September 2022 | UCMSC | Intrathekale Injektion & Intravenöse Injektion | keine gemeldet |
Zustand 1 Monat nach Behandlungsende
Seit der Stammzellbehandlung hat der Patient einige Verbesserungen erfahren, viele Bereiche sind jedoch unverändert. Die Lebensqualität hat sich insgesamt leicht verbessert, mit anhaltenden kleinen bis moderaten Fortschritten in bestimmten Bereichen. In den ersten Wochen nach der Behandlung traten eine Schlafregression und allergieartige Hautreaktionen auf, die sich inzwischen zurückgebildet haben. Die Familie ist mit dem bisherigen Behandlungsergebnis einigermaßen zufrieden; ärztlich bestätigte Verbesserungen liegen nicht vor.
| Symptom | Einschätzung der Verbesserung durch die Eltern |
|---|---|
| Bewusstsein für die Umgebung | Kleine Verbesserung |
| Konzentrationsfähigkeit | Kleine Verbesserung |
| Kooperation mit anderen | Kleine Verbesserung |
| Selbständiges Ankleiden | Kleine Verbesserung |
| Fixierung auf Objekte oder Personen | Kleine Verbesserung |
| Allgemeine Stimmung | Kleine Verbesserung |
| Hyperaktivität | Kleine Verbesserung |
| Interaktion mit anderen | Moderate Verbesserung |
| Interesse an anderen | Kleine Verbesserung |
| Herstellen von Blickkontakt | Moderate Verbesserung |
Zustand 3 Monate nach Behandlungsende
Drei Monate nach der ersten Stammzellbehandlung zeigt der Patient eine moderate Verbesserung der Lebensqualität; einzelne soziale und verhaltensbezogene Aspekte haben sich auf verbessertem Niveau stabilisiert. Sein Stimming-Verhalten, etwa das Werfen von Gegenständen, ist teilweise zurückgekehrt, insgesamt ist die Familie mit der Behandlung jedoch zufrieden. Ein körperliches Wachstum wurde beobachtet, möglicherweise im Rahmen der normalen Entwicklung. Der Patient nimmt weiterhin Nahrungsergänzungsmittel wie Omega 3, ein Probiotikum und ein Multivitaminpräparat ein; neue Behandlungen oder Diagnosen sind nicht hinzugekommen, und die beobachteten Verbesserungen sind stabil geblieben.
| Symptom | Einschätzung der Verbesserung durch die Eltern |
|---|---|
| Bewusstsein für Gefahren | Kleine Verbesserung |
| Konzentrationsfähigkeit | Moderate Verbesserung |
| Allgemeine Stimmung | Moderate Verbesserung |
| Hyperaktivität | Moderate Verbesserung |
| Interaktion mit anderen | Moderate Verbesserung |
| Interesse an anderen | Moderate Verbesserung |
| Reagieren auf Aufforderungen | Moderate Verbesserung |
| Wutausbrüche | Moderate Verbesserung |
| Verstehen von Geschichten | Moderate Verbesserung |
| Herstellen von Blickkontakt | Moderate Verbesserung |
Zustand 6 Monate nach Behandlungsende
Sechs Monate nach der Behandlung zeigt der Patient weiterhin eine moderate Gesamtverbesserung und wird von der Familie inzwischen als ruhigeres und ausgeglicheneres Kind beschrieben. Auch die Lebensqualität hat sich seit der Behandlung moderat verbessert; die Familie ist mit dem Fortschritt zufrieden und äußert Interesse an einer Folgebehandlung. Erkrankungen, Unfälle oder neue Diagnosen wurden nicht berichtet. Verbesserungen wurden im allgemeinen körperlichen Zustand beobachtet, wobei die Eltern zu diesem Zeitpunkt keine einzelnen Symptome zur weiteren Verlaufsbeobachtung hervorhoben.