Patientengeschichte

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Postanoxische Enzephalopathie, Weiblich, 23 Jahre, Juli – August 2019

Zusammenfassung

DiagnoseGeschlechtAlterNationalität
Postanoxische EnzephalopathieWeiblich23 JahreFranzösisch
InjektionenZelltypBehandlungsbeginnBehandlungsende
6UCBSC13. Juli 20195. August 2019

Anamnese

Im Oktober 2009 erlitt die Patientin ein Kammerflimmern mit Herz-Kreislauf-Stillstand. Eine MRT-Untersuchung nach dem Ereignis bestätigte die Diagnose einer postanoxischen Enzephalopathie. Als Sicherheitsmaßnahme wurde ein Defibrillator implantiert. Physiotherapie und Logopädie zeigten über 9 Jahre hinweg ihre Wirkung, die Fortschritte blieben jedoch minimal.

Zustand bei Behandlungsbeginn

Vor Beginn der Stammzellbehandlung hatte die Patientin eine sekundäre Dystonie. Sie hatte Schwierigkeiten beim Gehen und benötigte Unterstützung. Meist bewegte sie sich im Rollstuhl fort. Das Essen war aufgrund starker Verspannungen im Kieferbereich schwierig. Nahrungsergänzung erhielt sie nachts über eine Magensonde. Auch das Sprechen fiel ihr wegen der Verspannungen im Mundbereich schwer.

Behandlungsplan

Die Patientin erhielt 6 Einheiten Stammzellen aus Nabelschnurblut (UCBSC) per intravenöser (IV) Injektion und auf intrathekalem Weg. Ergänzend zu den Stammzellgaben erhielt die Patientin außerdem ein tägliches Rehabilitationsprogramm mit Physiotherapie, Ergotherapie, Aquatherapie, transkranieller Magnetstimulation, Akupunktur und hyperbarer Sauerstofftherapie.

NummerDatumZelltypInjektionsmethodeNebenwirkungen
116. Juli 2019UCBSCIntravenöse InjektionNone
219. Juli 2019UCBSCIntrathekale InjektionNone
322. Juli 2019UCBSCIntrathekale InjektionNone
416. Juli 2019UCBSCIntrathekale InjektionNone
530. Juli 2019UCBSCIntrathekale InjektionNone
62. August 2019UCBSCIntravenöse InjektionNone

Zustand 1 Monat nach Behandlungsende

Die Eltern der Patientin berichten von einer mäßigen Verbesserung der Lebensqualität und davon, dass weiterhin Fortschritte erzielt werden. Sie geben an, dass die Patientin weniger steif ist, den Kopf besser halten kann und motivierter an ihren Physiotherapie- und Ergotherapiesitzungen teilnimmt. Nachfolgend ein Auszug aus der 1-Monats-Beurteilung der Eltern der Patientin:

Appetit

Geringe Verbesserung

Gleichgewicht

Mäßige Verbesserung

Atmung

Geringe Verbesserung

Zusammenarbeit mit anderen

Mäßige Verbesserung

Krabbeln

Mäßige Verbesserung

Speichelfluss

Geringe Verbesserung

Energie

Geringe Verbesserung

Feinmotorik

Mäßige Verbesserung

Allgemeine geistige Leistungsfähigkeit

Leichte Verbesserung

Handkontrolle

Mäßige Verbesserung

Hyperaktivität

Mäßige Verbesserung

Interaktion mit anderen

Mäßige Verbesserung

Muskelkraft der Extremitäten

Mäßige Verbesserung

Bewegung allgemein

Mäßige Verbesserung

Allgemeine Kraft

Mäßige Verbesserung

Bewegungsumfang

Deutliche Verbesserung

Lesen

Leichte Verbesserung

Krampfanfälle

Leichte Verbesserung

Spastik

Mäßige Verbesserung

Sprechen

Mäßige Verbesserung

Aufstehen

Deutliche Verbesserung

Schlucken

Leichte Verbesserung

Rumpfkontrolle

Mäßige Verbesserung

Rumpfmuskelkraft

Leichte Verbesserung

Sehvermögen

Leichte Verbesserung

Gehen

Mäßige Verbesserung

Schreiben

Leichte Verbesserung

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