Patientengeschichte

Veröffentlicht

Zerebralparese, Männlich, 3 Jahre, Juni – Juli 2022

Zusammenfassung

DiagnoseGeschlechtAlterNationalität
ZerebralpareseMännlich3 JahreUSA
InjektionenZelltypBehandlungsbeginnBehandlungsende
9UCMSC12. Juni 20224. Juli 2022

Anamnese

Beim Patienten, einem 2017 in Kalifornien (USA) geborenen Jungen, wurde am 23. März 2019 eine leichte Zerebralparese (CP) diagnostiziert, nachdem seit dem Säuglingsalter Entwicklungsverzögerungen aufgetreten waren, darunter Schwierigkeiten mit Sprache und motorischen Fähigkeiten. Zunächst wurde sein Zustand fälschlich als Autismus-Spektrum-Störung eingeordnet, was zu Therapiemaßnahmen führte, die keine wesentlichen Verbesserungen brachten. Trotz therapeutischer Bemühungen einschließlich Sprach- und Ergotherapie blieb seine Sprache beeinträchtigt. Die Familienanamnese ist unauffällig, mit Ausnahme einer Zwillingsschwester, die keine Entwicklungsverzögerungen aufwies.

Zustand bei Behandlungsbeginn

Der Patient weist eine ausgeprägte Sprachstörung auf und kann nur 3 bis 5 Wörter sprechen. Zudem bestehen ein Schwachsichtigkeit des linken Auges, langsame motorische Fähigkeiten, Schwierigkeiten beim festen Greifen von Gegenständen sowie nach innen gedrehte Zehen, was seine Mobilität beeinträchtigt. Obwohl er verbale Aufforderungen versteht, fällt ihm das Schreiben schwer und er kann den Blickkontakt nicht über längere Zeit halten. Der Patient findet Ruhe bei Wasseraktivitäten und sieht gern Zeichentrickfilme auf seinem iPhone. Er hat zwar einige Zeichen zur Verständigung gelernt, seine Fähigkeit zur verbalen Artikulation bleibt jedoch stark eingeschränkt. Die Familie hofft auf eine verbesserte Sprache und bessere Entwicklungsergebnisse insgesamt.

Behandlungsplan

Der Patient erhielt 9 Pakete aus Nabelschnurgewebe gewonnener Stammzellen (UCMSC) durch intravenöse (IV) Injektion und intrathekale Injektion per Lumbalpunktion (LP) nach dem unten stehenden Schema:

NummerDatumZelltypInjektionsmethodeNebenwirkungen
116. Juni 2022UCMSCIntrathekale Injektion & Intravenöse Injektionkeine gemeldet
220. Juni 2022UCMSCIntrathekale Injektionkeine gemeldet
323. Juni 2022UCMSCIntrathekale Injektion & Intravenöse Injektionkeine gemeldet
424. Juni 2022UCMSCIntrathekale Injektionkeine gemeldet
530. Juni 2022UCMSCIntrathekale Injektion & Intravenöse Injektionkeine gemeldet
64. Juli 2022UCMSCIntrathekale Injektionkeine gemeldet

Zustand bei Entlassung

Die Stammzellbehandlung des Patienten zeigte allgemein moderate Verbesserungen des körperlichen Zustands, insbesondere etwas mehr Blickkontakt und eine leicht verbesserte Lebensqualität nach Angaben der Eltern. Obwohl der Arzt die Verbesserungen nicht bestätigte, bleibt die Familie mit dem Behandlungsergebnis zufrieden. Bei den einzelnen Symptomen zeigten sich kleine Verbesserungen bei Gleichgewicht, Speichelfluss, unwillkürlichen Bewegungen, Lernbehinderung, Muskelkraft der Extremitäten, Bewegungsumfang, Spastik, Sprache (Lallen bei Kleinkindern), Aufstehen, Schlucken und Rumpfmuskelkraft.

SymptomEinschätzung der Verbesserung durch die Eltern
GleichgewichtKleine Verbesserung
SpeichelflussKleine Verbesserung
Unwillkürliche BewegungenKleine Verbesserung
LernbehinderungKleine Verbesserung
Muskelkraft der GliedmaßenKleine Verbesserung
BewegungsumfangKleine Verbesserung
SpastikKleine Verbesserung
Sprechen (Lallen bei Säuglingen)Kleine Verbesserung
AufstehenKleine Verbesserung
SchluckenKleine Verbesserung
Muskelkraft des RumpfesKleine Verbesserung

Zustand 6 Monate nach Behandlungsende

Sechs Monate nach der Stammzellbehandlung zeigt der Patient allgemein moderate Verbesserungen des körperlichen Zustands, mit gesteigertem Aktivitätsniveau und einer nach Angaben der Eltern moderat verbesserten Lebensqualität. Der Patient wirkt wacher, folgt Aufforderungen und beteiligt sich häufiger an Laufspielen. Der Arzt bestätigte diese Verbesserungen zwar nicht, die Familie ist mit dem Behandlungsergebnis dennoch zufrieden. Bemerkenswert sind moderate Verbesserungen bei Gleichgewicht, Lernbehinderung und Bewegungsumfang sowie kleine Verbesserungen bei Appetit, Speichelfluss, Muskelkraft der Extremitäten, Stimmungsstörung, Spastik, Sprache, Schlucken und Rumpfmuskelkraft.

SymptomEinschätzung der Verbesserung durch die Eltern
GleichgewichtModerate Verbesserung
LernbehinderungModerate Verbesserung
BewegungsumfangModerate Verbesserung
AppetitKleine Verbesserung
SpeichelflussKleine Verbesserung
Muskelkraft der GliedmaßenKleine Verbesserung
StimmungsstörungKleine Verbesserung
SpastikKleine Verbesserung
Sprechen (Lallen bei Säuglingen)Kleine Verbesserung
SchluckenKleine Verbesserung
Muskelkraft des RumpfesKleine Verbesserung
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