Patientengeschichte

Veröffentlicht

Zerebralparese, Weiblich, 2 Jahre, März 2012

Zusammenfassung

DiagnoseGeschlechtAlterNationalität
ZerebralpareseWeiblich2 JahreArgentinien
InjektionenZelltypBehandlungsbeginnBehandlungsende
7UCBSC3. März 20121. April 2012

Zustand bei Behandlungsbeginn

Die Patientin kam mit einer Enzephalopathie zur Welt und wies Verzögerungen in der Sprach- und Bewegungsentwicklung auf. Bei der Aufnahme ins Krankenhaus konnte die Patientin nicht sprechen, sitzen oder gehen. Sie konnte ihre Extremitäten bewegen, jedoch ohne jegliche Kontrolle. Der Muskeltonus in beiden Armen und Beinen war erhöht.

Behandlungsplan

Die Patientin erhielt 7 Pakete aus Nabelschnurblut gewonnener Stammzellen (UCBSC) durch intravenöse (IV) und intrathekale Injektion nach dem unten stehenden Schema:

NummerDatumZelltypInjektionsmethodeNebenwirkungen
15. März 2012UCBSCIntravenöse Injektionkeine gemeldet
27. März 2012UCBSCIntrathekale Injektionkeine gemeldet
312. März 2012UCBSCIntrathekale Injektionkeine gemeldet
416. März 2012UCBSCIntrathekale Injektionkeine gemeldet
521. März 2012UCBSCIntrathekale Injektionkeine gemeldet
623. März 2012UCBSCIntravenöse Injektionkeine gemeldet
728. März 2012UCBSCIntrathekale Injektionkeine gemeldet

Zustand bei Entlassung

Die Patientin hatte nach der Transplantation der Stammzellen kein Fieber, keine Kopfschmerzen und keine sonstigen Nebenwirkungen. Die Ärzte berichteten, dass die Spastik in ihren Extremitäten abgenommen habe, die Bewegung ihres rechten Arms kontrollierter und beweglicher geworden sei und sie ein besseres allgemeines Körpergleichgewicht habe.

Zustand 3 Monate nach Behandlungsende

Die Eltern der Patientin füllten die Nachsorgebefragung drei Monate nach der Behandlung aus; sie merkten an, dass ihre Tochter nun deutlich aktiver sei und eine große Entwicklung ihres Sprechens gezeigt habe. Was die körperlichen Verbesserungen betrifft, beobachteten sie, dass ihre Rumpfmuskulatur deutlich an Kraft gewonnen habe und sie nun länger sitzen bleiben könne. Auch ihr Gleichgewicht habe sich so weit verbessert, dass sie nun mit etwas Unterstützung längere Zeit stehen könne. Sie hatten das Gefühl, dass sich die Lebensqualität ihrer Tochter seit der Behandlung verbessert habe. Nachfolgend ein Auszug aus ihrer 3-Monats-Nachsorgebefragung (ausgefüllt von den Eltern der Patientin):

SymptomEinschätzung der Verbesserung durch die Eltern
RumpfkontrolleDeutliche Verbesserung
GleichgewichtModerate Verbesserung
Bewegung im AllgemeinenModerate Verbesserung
GehenModerate Verbesserung
Allgemeine KraftDeutliche Verbesserung
Muskelkraft der GliedmaßenModerate Verbesserung
Muskelkraft des RumpfesDeutliche Verbesserung
BewegungsumfangModerate Verbesserung
FeinmotorikModerate Verbesserung
HandkontrolleModerate Verbesserung
SprechenDeutliche Verbesserung
Allgemeine geistige FähigkeitenDeutliche Verbesserung
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