Feb 3

Was ist Funktionelle Medizin?

“Funktionelle Medizin ist die Zukunft der Schulmedizin – ab sofort verfügbar”

Aber was ist es wirklich, und wieso adoptieren medizinische Fachkräfte weltweit diese Philosophie, um chronische Krankheiten zu behandeln?

Bei funktioneller Medizin versucht man Wurzel des Übels, die Krankheitsursache, zu identifizieren. Der Körper wird als integriertes System gesehen und nicht als eine Sammlung von unabhängigen Organen, in medizinische Fachrichtungen unterteilt. Sie behandelt das gesamte System und nicht nur die Symptome. Dies ist vielleicht gut vergleichbar mit einem Gärtner, der versuchen wird die Wurzel des Baumes zu behandeln, um Probleme mit dem Stamm oder den Blättern zu korrigieren. Es ist ein ganzheitliches Konzept.

Hingegen sucht man in der Schulmedizin nach den Symptomen und befasst sich nur mit der Krankheit auf Symptomebene.

Dr. Torsak Tip-Pairote bei Better Being Hospital (BBH) (BBH) sieht beispielsweise täglich viele verschiedene Patienten. Die Erkrankungen können von einer einfachen Erkältung bis zu einer degenerative Erkrankung wie Amyotrope Lateralsklerose (ALS) reichen. Trotz den großen Unterschieden zwischen den beiden Erkrankungen, wird er beiden Patienten zunächst die gleiche Frage stellen; „Wie sieht Ihre Ernährung aus?“ Praktiker der Funktionellen Medizin sind nicht an Ihrer jetzigen Diagnose interessiert, weil dies lediglich ein Symptom der Ungleichgewichte im Körper darstellt und die gilt es zu finden und zu beheben.

Es ist eine medizinische Evolution, die besser zu den Bedürfnissen des 21. Jahrhunderts passt. Mit einem systemorientierten Ansatz, bei dem Patient und Arzt in einer therapeutischen Partnerschaft engagieren. Durch die Verlagerung des traditionellen krankheitszentriertem Fokus zu einem patientenzentrierten Ansatz, befasst sich die Funktionelle Medizin mit dem Mensch als ganzem und nicht nur mit einer isolierten Gruppe von Symptomen. Ärzte wie Dr. Torsak und sein Team im BBH verbringen viel Zeit mit ihren Patienten, sie hören sich ihre Geschichten an und werten die Informationen über genetischen, umweltbedingten und Lifestyle-Faktoren aus, die deren langfristige Gesundheit und komplexe, chronische Krankheiten beeinflussen können. Auf diese Weise unterstützt die Funktionelle Medizin den einzigartigen Ausdruck der Gesundheit und Vitalität jedes einzelnen. Es ist zugleich auch ein Lernprozess, welcher das Ziel hat, nicht nur die Probleme die Sie heute haben zu korrigieren, aber auch das wiederkehren zu verhindern.

Warum brauchen wir Funktionelle Medizin?

  • Unsere Gesellschaft erlebt einen starken Anstieg der Zahl an Menschen, die von komplexen, chronischen Krankheiten wie Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs, psychische Erkrankungen und Autoimmunerkrankungen leiden.
  • Das System der Medizin das von den meisten Ärzten praktiziert wird, ist in Richtung Akutversorgung ausgerichtet; die Diagnose und Behandlung von einem Trauma oder einer Krankheit, die von kurzer Dauer ist und dringend Pflege benötigt, wie Blinddarmentzündung oder ein gebrochenes Bein. Ärzte verwenden spezifische vorgeschriebene Behandlungen wie Medikamente oder Operationen, die das unmittelbare Problem oder Symptom behandeln sollen.
  • Leider fehlt es im Akut-Ansatz der Medizin an den richtigen Methoden und Werkzeugen, um komplexe und chronische Erkrankungen zu verhindern und zu behandeln. In den meisten Fällen wird das einzigartige Erbgut des einzelnen oder Faktoren wie Umwelteinflüsse, Giftstoffe und die Aspekte des heutigen Lebensstils, die einen direkten Einfluss auf den Anstieg der chronischen Krankheiten in der modernen westlichen Gesellschaft haben, nicht berücksichtigt.
  • Es gibt eine riesige Lücke zwischen Forschung und in der Art und Weise wie die Ärzte praktizieren. Die Kluft zwischen der Grundlagenforschung und dessen Integration in die medizinische Praxis ist enorm – und fällt ungefähr 50 Jahre zurück, vor allem im Bereich von komplexen, chronischen Krankheiten.
  • Die meisten Ärzte sind nicht ausreichend geschult, um die Ursachen von komplexen, chronischen Erkrankungen zu beurteilen und Strategien wie Ernährungsberatung, Diät und Bewegung für ihre Patienten aufzustellen und zu behandeln und verhindern.



Was macht Funktionelle Medizin anders?
Funktionelle Medizin beinhaltet das Verständnis der Entstehung, Prävention und Behandlung von komplexen, chronischen Erkrankungen.
Kennzeichen eines funktionellen Medizin Ansatzes sind:

  • Patientenorientierte Pflege. Der Schwerpunkt der Funktionellen Medizin liegt auf patientenorientierte Pflege, Förderung der Gesundheit durch positive Lebenskraft, auch nach der Erkrankung. Durch das zuhören des Patienten und das Verständnis für seine Geschichte, bringt der Arzt den Patienten im Erkenntnis-Prozess weiter und entwickelt eine Behandlung speziell auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen maßgeschneidert.
  • Ein integrativer, wissenschaftlicher fundierter Gesundheitsansatz. Funktionelle Medizin Praktiker sehen „Stromaufwärts“ um das komplexe Geflecht von Wechselwirkungen der Patientengeschichte, Physiologie und Lebensweise auszuwerten. Das einzigartige Erbgut eines jeden Patienten gilt als Faktor, zusammen mit internen (Körper, Geist und Seele) und externen (physischen und sozialen Umfeld) Faktoren, die zusammen betrachten werden sollten.
  • • Integration von den besten medizinischen Verfahren. Funktionelle Medizin integriert westliche Arztpraxen mit dem, was manchmal als „alternative“ oder „integrative“ Medizin bezeichnet wird, mit einem Fokus auf Ernährungsberatung, Diät und Bewegung; der Einsatz modernster Laboruntersuchungen und anderer Diagnosetechniken; und vorgeschriebene Kombinationen von Medikamenten und/oder botanischen Medikamenten.
  • Nahrungsergänzungsmittel, Therapeutische Diäten, Entgiftungsprogramme oder Stress-Management-Techniken.



    Quellen Links:
    Dr. Mark Hyman
    Better Being Hospital